Karate Dojo Kashiwa Großenhain e. V.
 

 

 

 30 Jahre und kein Ende in Sicht 

Happy Birthday Kashiwa


Vorwort: 

Bitte seht es mir nach, dass ich nicht zu allem etwas schreiben konnte, da es sonst den Rahmen gesprengt hätte. Aber soviel sei gesagt: der Lehrgang und die Feier bleiben noch lange in Erinnerung. 

Am Freitag den 30.8.2019 war es endlich soweit, unser alljährlicher Lehrgang startete in Kalkreuth.

Das erste Training übernahmen Rene und Sandra von Torii. In den 90 min waren nicht nur Grundtechnikenen und Kumite eingebaut, sondern auch eine neue Kata für die Oberstufe. Das sollte es aber für den Tag noch nicht gewesen sein: Nach dem Ende des Training´s übernahm Blume und eröffnete den 1. Kashiwa Kids Cup. Der Kids Cup ist ein 2 Völkerball Turnier zwischen unseren Kindern, Trainern und Gästen. Man sollte meinen nach 90 min Training hätte keiner mehr die Power für so etwas, aber das täuschte. Natürlich starten die Erwachsenen außer Wertung, trotzdem wollten alle Kinder sich mit uns Trainern und den Torii´s messen. Hier muss einfach die kleine Hannah lobend erwähnt werden, die gefühlt eine Ewigkeit alleine im Feld stand und einfach keiner es hin bekommen hat sie zu treffen. 

Samstag … oder 30 Jahre Kashiwa

Es war soweit, von Minute zu Minute stieg die Anspannung bei Blume und Felix. Würde alles so klappen wie geplant? Nach dem Frühstück ging es los; wir setzten unsere Kinder mit den Begleitern im Wald ab. Eine kleine Wanderung über Stock und Stein sollte uns Zeit verschaffen in Max´s Garten alles für das Mittagessen und einem Überraschung´s Training vorzubereiten. Wir waren gerade erst fertig geworden da kamen auch schon die ersten Kinder. Zum Mittag musste es natürlich traditionsgemäß Nudeln geben. Nach einer kleinen Verdauung´s Pause startete das Training unter der Leitung von Matthias. Da ihn alle schon kannten, musste er sich nicht groß vorstellen, aber unsere Kinder stellten gleich fragen zu dem schwarzen Ding (Hakama) was er an hatte. Sie staunten nicht schlecht das Matthias einen 2 Kyu in Aikido hat. Ob klein oder groß merkten wir schnell, dass es kaum Kraft bedarf, sich mit dem richtigen Griff zu verteidigen. Gern hätten wir noch mehr gesehen und gelernt aber unser Heimtransport wartete auf uns. Mit der Bimmelbahn ging es Richtung Halle zurück. Zum Glück hatten wir nach Ankunft in der Halle eine lange Pause um die Feier vorzubereiten. Ohne große Verspätung ging es dann endlich los. Heiko eröffnete die Veranstaltung mit einer Rede, hier ging es um die Geschichte von unserem Verein und wie er sich in den Jahren entwickelt hat. Das Programm selber wurde durch Japanische trommeln von Natsumi Taiko eröffnet und begleitet. Jeder kennt dieses Gefühl wenn man einfach nur „wow“ denkt. So ging es den meisten von uns. Keiner dachte, das die Trommeln so laut sein können, das sogar der Boden vibrierte. Unsere Kleinen starteten danach mit dem ersten Teil der Demo. Laura, Zoe und Pia zeigten als Kata Mannschaft eine super Heian Nidan mit anschließender Bunkai. Als nächstes waren wir Großen an der Reihe. Heiko, Oli, Blume, Felix und Max starteten mit Habbo Kumite. Sie zeigten die verschiedenen Kumite Formen von Unter- bis Oberstufe erst langsam und dann mit Kime. Heiko, sowie Felix durften nach kurzer Pause gleich nochmal ran. Mit ihrer Kata Nyushiho zeigten sie eine Oberstufen Kata plus Bunkai. Das besondere war, dass sie nur zu zweit starteten und damit die Bunkai Form sehr schwierig ist. Aber sie meisterten das ohne Patzer. Als krönender Abschluss der Demo´s zeigten uns Torii, ihre Bunkai Version mit Waffen. Wir hätten nicht gedacht wozu ein Schwert aus Star Wars alles benutzt werden kann ;-) Zum Abschluss haben Natsumi mit ihren Trommeln noch mal alles gegeben. Wer jetzt denkt: „naja ist ja nur wieder trommeln“, der hätte dabei sein müssen. Es kamen sogar rufe nach Zugabe. Das haben Natsumi sich nicht nehmen lassen und uns wurde eine selten Ehre zu Teil. Als Zugabe haben wir eine Traning´s Einheit bei ihnen bekommen. Bei einem späteren Gespräch sagte uns die Leiterin, das sie es normalerweise nicht machen, da die Trommeln sehr teuer und empfindlich sind. Über 3 Stunden voller Unterhaltung haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Bis spät in die Nacht wurde dann noch über alte Geschichten, die sich in 30 Jahren angesammelt haben diskutiert, philosophiert und debattiert.

Der Sonntag fiel im Vergleich eher ruhig aus. 

Rene übernahm das Oberstufen Training und setzte seine Arbeit vom Freitag fort. Die Kinder durften sich auf ein Training bei Blume freuen, wo sie das richtige schlagen an Pratzen übten. Die 90 Minuten vergingen dann doch unerwartet schnell. Pünktlich 11:30 Uhr wurde der Lehrgang dann offiziell für beendet erklärt.

Vielen Dank an die Eltern die uns geholfen haben den Lehrgang zu organisieren und durchzuführen. Ohne euch geht es nicht!

Oss…

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Kashiwa zu Besuch bei SKIF World Championship Czech Republic in Hradec Králové

Am 19.07.2019 ging die Fahrt nach Hradec Králové für 9 Mitglieder aus unserem Verein und zwei Mitgliedern von Torii los. Einige hatten die Möglichkeit, schon am frühen Morgen die Fahrt zu beginnen und somit nachmittags schon einmal die Halle von innen zu besichtigen und sich einige Kämpfe anzuschauen. Am frühen Abend waren dann auch die letzten Mitglieder eingetroffen und wir saßen gemeinsam mit der Nationalmannschaft von Deutschland in einer gemütlichen Runde zum Abendessen. Danach ging es zurück in unsere bescheidene Pension nach Roudnice, wo wir noch ein Weilchen bei Bier und Wein saßen. Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, da schon ab 8:00 Uhr Beginn der nächsten Wettkämpfe angesagt war. Am Anfang war Kata Frauen und Männer verschiedener Altersklassen zu sehen. Danach ging es weiter mit Kumite Frauen und Männer. Besonders haben wir natürlich unsere deutsche Nationalmannschaft angefeuert, was jedoch leider nicht geholfen hat. Die anderen Nationen waren stärker und geschickter. Als Ausgleich für das lange Sitzen konnte man auch seine Schlagkraft an einem Schlaggerät testen, was für Spaß für Jedermann sorgte. Ab 14:00 Uhr war die Opening Ceremony. Dort konnte man auf einen Blick sehen, wie viele Nationen an der Weltmeisterschaft teilgenommen haben. Besonders stark vertreten waren zum Beispiel Japan, Rumänien und Portugal. Eine Augenweite war dann auch die Durchführung der Kata Heian Shodan von allen Teilnehmern gleichzeitig. Wir hätten nicht gedacht, dass auf so engem Raum dies möglich ist und wie synchron dies durchgeführt werden kann. Am Abend saßen wir alle wieder in einer gemütlichen Runde und haben uns über das Erlebte vom Tag ausgetauscht. Es wurde über Favoriten gesprochen, wie z.B. eine Frau aus Rumänien, die einfach klasse im Kumite war. Am Sonntag hieß es wieder um 8:00 Uhr Start in die WM-Halle. Da war Kata Team Frauen und Männer angesagt und unsere deutsche Nationalmannschaft war auch wieder mit am Start, welche angefeuert werden wollte. Danach hieß es Kumite Team Frauen und Männer. Unsere Frauen sind allerdings schon in der ersten Runde rausgefallen. Dagegen haben sich die Männer bis in die zweite Runde geschlagen, jedoch diese dann verloren. Besonders interessant waren auch das Kumite ohne Faustschutz, was nicht immer ohne Verletzungen ausging. Es war sehr interessant auch mal andere Nationen kämpfen zu sehen bzw. wie diese die Kata`s ausgeführt haben. Somit konnte man sich etwas abgucken und vielleicht auch mit ins Training einbeziehen. Alles im Allen war es für alle eine große Erfahrung, auch mal bei so einem Event dabei zu sein.


Oss
 


Text/Bilder: Lydia



Kinder- und Jugend-Camp in Dohna

Am 22.6.-23.6. lud Feuerblume zum jährlichen Ki-Ju Camp nach Dohna ein.  Wir mussten nicht lange überlegen und waren natürlich mit von der Partie.  Wie üblich war es eine sehr herzliche Begrüßung von Jana und dem Rest der Orga.  Das Camp war in 4 Stationen aufgeteilt, welche durch die Dojos Hanabi, Torii, Ouchi, Kashiwa abgedeckt wurden.  Torii und Kashiwa übernahmen Kata mit Erklärungen sowie Bunkai.  Ouchi übernahm den Kumite Teil und Hanabi den Selbstverteidigungs Teil.  Aber, es muss auch Abwechslung zum Training geben.  Davon war reichlich gegeben.  Nicht nur die 5 Meter hohe Kletterburg war ein echtes Highlight,  es gab auch noch eine Wasserbombenschlacht, 2 Völkerball Turnier und ein freies Fußballspiel.  Wir danken den Ausrichtern und helfenden Dojos für das schöne und lehrreiche Wochenende.   


Foto bereitgestellt von Hanabi



Wir fahren zum Nagai Cup nach München!“

oder: „Die beste des Kyu Turniers heißt Zoe!“

Lange überlegten wir, wer uns in München vertreten soll.  Am Ende fiel die Entscheidung auf Zoe, Pia, Norman, Felix und Lutz (Betreuer). Uns fiel die Entscheidung nicht leicht da Zoe, Pia und Norman gerade erst erfolgreich ihre Prüfungen zum nächst höheren Gurt abgelegt haben und damit eine Kategorie höher starten mussten.  Aber: Von nichts kommt eben nichts. Unser Team fuhr bereits am Freitag nach München, damit sie ausgeruht und fit in das Kyu Turnier starten konnten. Nach einer Ansprache ging es dann endlich los. Die Aufregung stieg von Sekunde zu Sekunde, es zeigte sich das Zoe besser damit klar gekommen ist und einen Durchmarsch auf Platz 1. in Kata hinlegte. Leider lief es für Pia nicht so gut. In der ersten Runde war die Aufregung leider doch so groß, dass sie sich verlief und somit  ihre guten Chancen dahin waren. Dafür zeigte Pia umso mehr das sie sich von kleinen Rückschlägen nicht beeindrucken ließ und schaffte mit Zoe zusammen den 1. Platz im Kumite. Unsere Mädels haben gut vorgelegt, sodass Norman jetzt mehr oder weniger unter Zugzwang stand. Leider verpasste Norman knapp den Weg auf´s Treppchen, was aber keineswegs schlecht ist, denn ein  4. Platz bei einem Kyu Turnier ist eine super Leistung. Aufgeben ist aber keine Option für ihn, denn jetzt ging es zum Kumite. Aber selbst hier war der Wurm drin. Leider muss man an der Stelle neidlos zugestehen, dass Norman´s  Gegner seine Chancen besser nutzte. Am Ende konnte er den 2. Platz für sich verbuchen. Kashiwa wäre eben nicht Kashiwa wenn immer alles glatt laufen würde. Felix hatte nicht so viel Glück. Was an der Stelle gesagt werden muss ist, dass die Luft da oben schon sehr dünn ist und als 2. Kyu eben doch nur Millimeter entscheiden. Was uns Trainer stolz macht sind nicht nur die gezeigte Leistung unserer Mannschaft, sondern das Zoe noch einen Sonderpokal für die beste Teilnehmerin des Kyu Turniers (bei den Kindern) bekommen hat. Damit hatte keiner von uns gerechnet.  

Abschließend wie immer:
Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf!“
In diesem Sinne,Oss und bis zum nächsten Training.




Neue Farben mit neuer Motivation

Am 2.3.-3.3. fuhren wir nach Dresden um einen super Lehrgang mit Akio Nagai Shihan (9 Dan) zu erleben. Für einige stand aber noch die Prüfung für den nächst höheren Gürtel auf dem Plan. Trotz der Aufregung im Vorfeld haben alle super Leistungen erbracht. Aber wie alle wissen, ist nach der Prüfung vor der Prüfung. Darum ging es auch am Montag gleich mit neuer Motivation los.

Wir gratulieren allen Prüflingen zur bestandenen Gürtelprüfung.

Oss






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Und da ist es auch schon wieder vorbei.

Am Wochenende fand wie jedes Jahr unser Dojo Lehrgang statt.  

Freitag gegen 18:00 Uhr eröffnete Heiko den Lehrgang mit einem doch recht anspruchsvollen Training. Nach 90 Min. waren dann alle froh, die erste Einheit gut überstanden zu haben. Am Abend sorgte Felix für eine Megaüberraschung mit Jenga aber in mega groß. Das wurde auch bis tief in die Nacht gespielt und keiner wollte so richtig damit aufhören. 

Samstag früh machte Oli endlich sein langersehntes Pratzen - Training, was erstaunlich gut bei den Kindern angekommen ist. Das alles konnte aber nicht über die Anspannung hinweg täuschen, die sich langsam aber sicher bei unseren Kleinsten ausbreitete. Unser Dojo Kids Cup rückte immer näher. Aber mit leerem Magen kann auch der beste Kämpfer nichts erreichen, also gab es erst einmal  Mittag. An der Stelle muss gesagt werden dass wir das erste Mal von der „Straucher Scheune“ Essen bekommen haben.   Eine kleine Anmerkung von meiner Seite „Euer Gulasch war echt lecker!“.   Nachdem alle satt und glücklich waren gingen langsam die Vorbereitungen für unseren Kids Cup los. Und glauben Sie mir wenn ich sage, dass dieses Mal eine Überraschung die andere jagte. Nichts desto trotz staunten wir im Kumite - Teil nicht um so weniger als die Kleinsten aufgedreht haben und den größeren keine Chance ließen. Hier muss man ehrlich zugeben, dass dieses Mal Größe kein Garant für einen Sieg war. Nun war aber noch lange nicht Schluss. Felix hatte sich einen besonderen dritten Teil des Wettkampfes ausgedacht. Hier war weniger Schnelligkeit oder Kraft gefragt sondern Geschicklichkeit und Wissen. Drei Stunden hat es alles in allem gedauert, bevor unsere Kids ihren verdienten Ruhm ernten konnten.  Wer gut kämpft darf auch gut essen.    Es war schon wieder Zeit fürs Abendessen, hier kümmerte sich wie immer Kirsche um den Grill. Aber kaum war die Aufregung um den Kids Cup verflogen, stand die nächste an.   

An der Stelle sollte eigentlich ein Bericht von der Nachtwanderung stehen, aber da es so gruslig war lasse ich es euch zu liebe weg. Wer mehr wissen möchte soll die Überlebenden befragen. 

Sonntag heißt nicht gleich Schontag. 

Auch wenn die meisten Kinder eigentlich schon im Kopf zu Hause waren, wurde die letzte Einheit genutzt, um die Fehler vom Wettkampf zu besprechen und zu verbessern. Lutz nutzte im Gegenzug die Zeit für ein, wie immer, gutes Kata Training für die Oberstufe. Um 11:00 Uhr war dann auch die letzte Trainingseinheit zu Ende. Die letzte Stunde wurde durch unseren Sondergast vom DRK genutzt, welcher einen kleinen Einblick in Sachen erste Hilfe geben sollte. Speziell auf unsere Kleinen zugeschnitten erklärte er die 5 W Fragen und die grundlegenden Abläufe bei Erster Hilfe. 12:00 Uhr war dann alles vorbei und alle machten sich auf den Weg nach Hause.   

Ein dickes DANKESCHÖN geht an der Stelle an alle Helfer und Beteiligten, ohne die es wieder einmal nicht möglich gewesen wäre einen solchen Lehrgang zu organisieren.   

Oss….